Autor: Eva

Spanschwein essen

Spanschwein essen

Nach einigen Anläufen einen Termin im Kreuz zu bekommen, hat es dann am Freitag 26.09.25 endlich geklappt. So fuhren wir sieben Schwaben mit der Pritsche (und einer Ladung Birnen) nach Moosbeuren und ließen es uns mal so richtig schmecken. Das Spanferkel war ein Traum und …

AZOREN TAG 6 (Heimreise)

AZOREN TAG 6 (Heimreise)

Über den Wolken Bereits an Tag 4 hatten wir für unseren Rückflug eingecheckt, aber das es so rasch wieder Abschied nehmen heißt, hatten wir nicht erwartet. Aber alles was ein Anfang hat, geht auch mal zu Ende und daher holte uns der Bus ein letztes …

AZOREN TAG 5 (Keramikfabrik, Pferdezucht, Maracuja-Likörfabrik, Lago do Fogo „Feuersee“)

AZOREN TAG 5 (Keramikfabrik, Pferdezucht, Maracuja-Likörfabrik, Lago do Fogo „Feuersee“)

Zentral auf der Insel mit seinen Schönheiten

Die Zeit auf den Azoren vergeht rasend und so war heute auch schon der letzte Tag mit Programm – heute eher Zentral auf der Insel (Hinweis: die Landkarte ist um 45° nach Ost verdreht!). Das Wetter versprach erneut wunderbaren Sonnenschein mit ein paar kleinen Schattenwölckchen.

Unser erster Stop war gleich in unserem eigenen Ort die Cerâmica Vieira und ist eine traditionelle Töpferei welche 1862 gegründet wurde. Es ist die einzige glasierte Keramikfabrik auf São Miguel, die den Herstellungsprozess weitgehend handwerklich beibehält. In den einzelen Räumen durfen wir die traditionellen Arbeitsschritte sehen, wie das Formen auf der Töpferscheibe und vor allem die Handbemalung.

Spezialiesiert haben sie sich auf die Herstellung von Louça da Lagoa („Lagoa-Keramik“), dem typischen Geschirr und Dekor, welches oft mit dominanten Blau-Cobalt-Dekorationen versehen ist. Es werden auch Azulejos (bemalte Keramikfliesen), Tijoleira (Fliesenplatten) und Telhas (Dachziegel) produziert, welche überall auf der Insel zu sehen sind.

Anschließend starteten wir mit dem Bus in einen Ort Pico da Pedra um ein Gestüt und Zuchtfarm für portugiesische Lusitano-Pferde zu besichtigen. Der Familiengeführte Hof brandmarkt seine eigenen reinrassige als auch gekreuzte Lusitanopferde unter dem Namen „Armando Soares Cordeiro“.

Neben dem alten Herrenhaus aus dem 16 Jahrhundert befindet sich hier ein Reitstall mit fast 40 Pferden. Gleich zu beginn wurden wir im kleineren Pferdestall mit 7 Boxen empfangen. Hier erzählte uns die Chefin, einiges über die Zucht der Pferde und das Ihre Söhne die Pferde dresieren.

Anschließend ging es in das Nebengebäude mit Sicht auf die Koppel, wo wir eine Darbietung der Dressur-Künste erhielten. Passend zur Musik trapten und tänzelten die Pferde auf kleinstes Komando über die Koppel.

Währenddessen wurden wir mit leckerem Wein und selbstgemachten und lokalen Spezialitäten verköstigt. Außerdem hat die Familie neben dem Gestüt noch eine sehr große Protea-Plantage, was bei einem unserer Landwirte auf so großes Interesse stieß, das er als Ernte-Helfer in 2026 eingeladen wurde.

Von hier aus waren es dann nur wenige Fahrminuten bis zum Strand Praia do Areal de Santa Bárbara an der Nordküste der Insel. Mit Etwa 1 km feinem, dunklen Vulkansand – einer der längsten Strände der Insel und dank starken und gleichmäßigen Wellen – perfekt zum Surfen.

Nach der schönen Meeresbriese freuten wir uns alle auf den nächsten Programmpunkt, denn seit Tagen hieß es zu uns, das die Azoren wunderbaren Likör fertigen, speziell aus Früchten wie Ananas und Maracuja.

Die Fábrica de Licores Eduardo Ferreira & Filhos, Lda., besser bekannt unter der Marke “A Mulher de Capote” – inspiriert von der typischen Azorischen Frau, die einen „Capote e Capelo“ trägt, ein traditionelles schwarzes Cape mit Kapuze und das Symbol der Insel São Miguel, gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Likörfabriken der Azoren. Sie befindet sich in der Stadt Ribeira Grande und wurde 1936 gegründet. Die ersten Liköre wurden in kleinen Mengen nach alten Familienrezepten hergestellt – meist aus überschüssige Früchte von den Plantagen wie Maracuja (Passionsfrucht), Ananas, Brombeeren und Orangen.

Im Interet heißt es: In den 1980er- und 1990er-Jahren wurde die Fabrik umfassend modernisiert. Die Fabrik bleibt in Familienbesitz und wird weiterhin von Nachfahren des Gründers geleitet. Die Besucher können die Produktionsräume besichtigen, Verkostungen machen und mehr über die Geschichte und Kultur des azorischen Likörs erfahren.

Begrüßt wurden wir von einer sehr schlecht gelaunten Frau, die kein Verständniss dafür hatte, das andere Menschen nach einem Besuch am Meer wohl besser gelaunt sind als sie. Nach zwei Sätzen war sie wohl mit ihrer Firmenstory fertig und meinte wir kommen jetzt in den Produktions- und Abfüllungsbereich. Aber außer Lagerfässer (ob voll oder leer ist unbekannt, wurden einfach vorbei geschoben) und eine kleine Abfüllanlage (aus Industriefässer in Flaschen, das könnte so auch von irgendwo her geliefert und hier nur gelabelt werden) war nichts zu sehen.

Dafür standen wir dann prötzlich im Verkostungsbereich – kleine Flaschen für den Touristischen Mitnahmezweg waren aufgereit, aber erklärt hat uns niemand etwas. Dafür hieß es, wir sollen uns einfach durchprobieren. Das natürlich 30 Personen auch somit mind. 60 Kostproben heißt, hatte sie wohl nicht geplant. Nach nur wenigen Minuten teilte sie Ihrer Mitarbeiterin mit „It’s closed – they are too young!“ und dabei meinte sie sicher nicht unsere Volljährigkeit, sondern das wir wohl in Ihren Augen nicht genug Erfahrung für Ihren Likör hätten. Und so wurden 30 Personen mit Agrarischem Hintergrund (wahrscheinlich mehr Know-How als 90% der Besucher) zum Ausgang gebeten.

Wir ließen uns die Stimmung nicht vermiesen, denn wir hatten Urlaub und die Dame musste weiter arbeiten. Bei uns stand schon der nächste Programmpunkt an: Lago do Fogo „Feuersee“ – Rein in den Bus und aui ufn Berg!

Beim ersten Stop am Miradouro da Lagoa do Fogo sieht man den Feuersee, welcher auf 575 m über dem Meeresspiegel liegt am schönsten. Er entstand durch den Einsturz eines Vulkankraters (Caldeira do Fogo) nach einem Ausbruch vor etwa 15.000 Jahren.

Der See ist etwa 2 km lang, 1 km breit und bis zu 30 m tief. Er wird ausschließlich durch Regenwasser und Grundwasser gespeist – es gibt keine Flüsse, die hinein- oder hinausfließen. Aufgrund seiner isolierten Lage gehört die Region zum Naturschutzgebiet „Reserva Natural da Lagoa do Fogo“ (seit 1974 geschützt). Umgeben von üppiger einheimischer Vegetation, darunter Azoren-Wacholder, Heidekraut und Lorbeergewächse. Viele einheimische Vogelarten wie Bussarde, Möwen und Reiher leben hier. Die Uferzonen sind weitgehend unberührt – Baden ist erlaubt, aber eingeschränkt, um das Ökosystem zu schützen.

Ein paar Meter weiter oben liegt der Miradouro do Pico da Barrosa – der Aussichtspunkt bietet einen spektakulären Blick auf den See, die Nord- und die Südküste der Insel. Leider hatten sich zu diesem Zeitpunkt schon einige Wolken breit gemacht und die Sichtweite war nicht perfekt.

Unfassbar wie schnell die Tag verging, denn jetzt war es schon an Zeit nach Hause zu fahren um uns für den letzten Abend ready zu machen. Vorher brachte Eva aber noch die Postkarten weg – sind wir mal gespannt ob und bis wann diese den Weg mitten aus dem Atlantik nach Hause schaffen.

Unser Reiseführer hatte für uns zum Abschlussessen in der Hauptstadt in einem portugisischen Restaurant namens A Tasca reserviert.

Das Restaurant ist bekannt für regionale und traditionelle portugiesische Küche, mit Schwerpunkt auf „petiscos“ (kleineren Tapas-ähnlichen Gerichten). Im Einzelenen war nicht ganz klar was wir auf dem Teller hatten, aber es war alles sehr köstlich und so ließen wir den letzten Abend gemeinsam ausklingen.

AZOREN TAG 4 (Königsblick, Weingut, Ananasplantage)

AZOREN TAG 4 (Königsblick, Weingut, Ananasplantage)

Westlicher Bereich der Insel mit viel Miradouro, Wein und Ananas Die heutige Tour Richtung Westen ging wie die Tage zuvor püntlich um 9 Uhr los (Hinweis: die Landkarte ist um 45° nach West verdreht!) doch bevor der Bus uns zum heutigen Programm abholte, beschloss Eva …

AZOREN TAG 3 (Ponta Delgada & traditioneller Hof)

AZOREN TAG 3 (Ponta Delgada & traditioneller Hof)

Hauptstadt an der Südküste sowie ein Besuch auf einem Traditionellen Hof Wie gestern fuhr der Bus pünktlich um 9 Uhr vor unserem Hotel ab und das Wetter sah morgens schon nach VIEL Sonne und hoher Luftfeuchtigkeit aus. Nach 15 min erreichten wir unseren heutigen ersten …

AZOREN TAG 2 (Tee, Kühe, heiße Quellen & Botanik)

AZOREN TAG 2 (Tee, Kühe, heiße Quellen & Botanik)

Nordküste und der Östliche Teil der Insel

Nach einem erholsamen Schlaf und gutem Frühstück trafen wir uns um 8:45 Uhr im Hof um unsere Busfahr-Buddys zu erhalten, denn nach jedem Stop muss quasi jeder zwei Leute als anwesend bestätigen, damit keiner zurück bleibt. Das Tagesprogramm wurde etwas umgeordnet und dann ging es bei bewölkten 19° auch schon los.

Nach nur 15 Minuten Busfahrt hatten wir die Insel bereits von Süd nach Nord (Hinweis: die Landkarte ist um 45° nach Ost verdreht!) durchquert.

Hier machten wir Stop an einem Aussichtspunkt namens Miradouro de Santa Iria. Von hieraus konnten wir das erste mal die Nördliche Küste bestaunen und es ist beeinduckend zu wissen, das hier nach unendlich Wasser das nächste Festland in rund 3.000 km Island ist.

Nach diesem ersten Stop ging es weiter in Richtung „Glückliche Kühe“ besser gesagt die Farm Volcanic Beings. Hier werden seit 1992 die Kühe 365 Tage auf der Weide belassen, denn auf den Azoren gibt es keinen Winter. Allgemein ist hier auf den steilen Hängen wenig Ackerbau zu sehen, weshalb seit einigen Jahren 40% des Portugisischen Milchbedarfs (Festland + Inseln) von den Azoren stammt. Die Kühe kommen zweimal Täglich (fast) selbstständig in den Melkstand – laut der Besitzer wissen sie bescheid sobald Musik angeschaltet wird. Neben der landwirtschaft erklärte uns die Tochter des Hofinhabers auch einiges rund um die Azoren. Zum Beispiel, dass die gelbe Blume ein sogenannter Schmetterlingsingwer ist, welche eine invasive Pflanze ist. Nützlich ist sie nicht, auser als Haarschmuck vieleicht.

Zum Mittagessen ging es dann nach Furnas in das Restaurante Tony´s. Hier bekamen wir das Traditionelle Gericht welches in den Heißen Quellen gekocht wird serviert. Als Vorspeise gab es eine Gemüsesuppe und der Hauptgang Cozido das Caldeiras hatte ein wenig was von einer Schlachtplatte oder einem Ritteressen. Was genau es für Fleisch, Wurst und Gemüse war, konnten wir nicht ganz erfahren, aber lecker wars definitiv. Und auch hier all-you-can-drink – gut das der Azorische Wein sehr lecker ist.

Nach einer solch leckeren Stärkung ging es flott weiter zu den Heißen Quellen namens Fumarolas Lagoa das Furnas, denn wir wollten ja alle sehen wie das Essen gekocht wurde – manch einer fand es gut, dass wir das erst hinterher gesehen hatten. Denn der Furnas-See (Lagoa das Furnas) liegt im 12,45 km² großen Krater des erloschenen Vulkans Furnas. Mit einer Wasserfläche von 1,93 km² ist er der zweitgrößte See der Insel. Er liegt 281 m über dem Meeresspiegel und ist maximal 15 m tief.

Das spannende am See ist, dass es am Nordufer ein ausgedehntes Feld mit Caldeiras gibt, kochende schwefelhaltige Thermalquellen. Dort wird das kochende Wasser in Erdlöchern zur Zubereitung traditioneller portugiesischer Gerichte genutzt, welche hier in einem großen Kochtopf über mehrere Stunden hinweg gegart werden.

Natürlich machten sich die Leute von damals nicht nur das heiße Wasser zum Kochen zu nutze, sondern auch Thermal-Bäder wurden von reichen Ortsansässigen angelegt. Daher fuhren wir im gleichen Ort an den Botanischen Garten mit seinem Tanque termal Parque Terra Nostra. Hier konnte man entweder, wie Dani einen Rundgang durch den Botanischen Garten machen, oder wie Eva im 38°C warmen eisenhaltigen Becken eine runde Baden.

Jetzt stand dann nur noch ein weiterer Punkt für heute auf dem Programm – Teeplantage Chá Gorreana, die einzige Teeplantage und Fabrik in Europa. Sie nutzt das milde Klima der Insel mit über das ganze Jahr verteiltem Regen ohne Frost und wenig zu intensivem Sonnenschein. Das Anwesen umfasst 32 Hektar und die gesamte ökologische Produktion beläuft sich, wetterabhängig, auf rund 40 Tonnen, welche überwiegend auf dem Festland Portugals vermarktet wird. Unser Reiseleiter gab uns einen kleinen Einblick in die Herstellungsprozesse von Schwarzem und Grünem Tee, wobei wir feststellten, dass es grundsätzlich die gleiche Pflanze ist, nur wird der Grüne Tee vor dem Trockenen gekocht und der Schwarze Tee nicht.

Zurück an der Unterkunft machten wir uns auf den Weg zur Abendlichen Essensroutine. Unsere kleine „Reisegruppenabspaltung KLATSCH“ (Jonas, Diana, Simon, Dani und Eva) machte vorher noch einen kleinen Abstecher an der Südlichen Küste um den Sonnenuntergang zu sehen, bevor wir zum gemütlichen Teil übergingen. Heutiges Abendmenü: Hähnchen mit Reis und Azorianischer Ducheinander aus Kartoffeln, Fisch und Ei, dazu Salat. Zum Nachtisch gab es einen Schichtauflauf aus Buttercreme und Keksen getoppt mit Krokantstreusel und natürlich nicht zu vergessen: Weißweinchen.

AZOREN TAG 1 (Anreise)

AZOREN TAG 1 (Anreise)

Von Biberach nach München über Lissabon nach Sao Miguel Am Donnerstag morgen wurden wir nach Biberach gefahren, um mit insgesamt 30 anderen Reiselustigen in den bdl-Bus einzusteigen, welcher dann nach München auf den Flughafen fuhr. Am Flughafen eingecheckt, ließen wir uns am Gate noch ein …

Dani und Eva mit dem bdl WüHo auf den Azoren

Dani und Eva mit dem bdl WüHo auf den Azoren

Ein absolutes Highlight stand für Dani und Eva an, welche mit der bdl WüHo auf die Azoren flogen um dort nicht nur das Land, sondern auch neue Landjugendliche aus anderen Ortsgruppen kennen zu lernen. Das Programm erstreckte sich von Tee- und Ananas-Plantagen, Städtetrips, Weingut, Keramikfabrik …

Schere, Stein, Pa(ar)Bier

Schere, Stein, Pa(ar)Bier

Am vergangenen Mittwoch machten wir mal wieder ein Abstecher in den Schwarzbrenner in Herrlingen. Bei Wurststalat und Bierchen ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Blitze, Cocktails und Musik

Blitze, Cocktails und Musik

Seit langer Zeit versuchen wir zusammen zum Sternebaden in Bad Überkingen zu gehen, doch bisher kam immer etwas dazwischen. Aber diesesmal ließen wir uns nicht davon abbringen. Das erste Auto (Roy, Eva, Jaggy, Eve) ging schon um 18 Uhr los, denn „wer früher da ist, …